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1930 wurde Heinrich Gottwalt II in die Handwerksrolle eingetragen und führte den Betrieb bis 1965.

Von 1911 bis 1913 besuchte Heinrich II die Schreinerfachschule in Nürnberg. Er löste sich von der Teillandwirtschaft und führte seinen Betrieb fortan unter der Bezeichnung “Schreinerei, Möbel- und Innenausbau”. Aus der Ehe Heinrich und Rosa Gottwalt, geb. Wehner, gingen vier Kinder hervor: Erika, Leoni, Rosel und Robert, der heutige Seniorchef.

Im Jahre 1935 wurde die Schreinerei von dem ehemaligen Standort “Bauerngasse 49 ½” in die Hauptstr. 328 verlegt. Der Maschinenpark wurde 1939 erweitert. Es folgte eine Tischfräse mit kombinierter Kreissäge, Dickenhobelmaschine, Bandsäge, Bandschleifmaschine, Langlochsupport, Furnierpresse und sonstige Klein- und Zubehörmaschinen. Aufgrund ihrer erstklassigen Qualität sind einige dieser Maschinen noch heute im Einsatz.

Von 1940 bis 1943 wurde die Schreinerei aufgrund von Rüstungsaufträgen erweitert. Die Räumlichkeiten in der Hauptstraße  waren nicht mehr ausreichend und so wurde der Betrieb der Firma Karosseriebau Wachter (dessen Besitzer im Krieg eingezogen wurde) zur Schreinerei umfunktioniert. In erster Linie wurden Versandkisten für Flugzeugteile  und Büromöbel für die Wehrmacht gefertigt. Zu dieser Zeit waren etwa 20 Arbeiter beschäftigt. 1/4Facharbeiter und 3/4 Hilfsarbeiter.

Die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg von 1945 bis 1948 brach für das Schreinermeisterehepaar Heinrich und Rosa Gottwalt eine sehr schwere Zeit an. Geldentwertung und wirtschaftliche Schwierigkeiten hielten ihren Lauf. Ein Küchenschrank zum Beispiel hatte den Gegenwert von Kilogramm Butter.

Von 1945 bis Mitte der fünfziger Jahre erlernten so viele junge Menschen einen Holzbearbeitungsberuf, dass in der Berufsschule (nur im Altlandkreis Mellrichstadt) jeder Jahrgang in zwei Klassen geteilt werden musste.

 

 
     
 
   
   
 
       
       

   
 
     

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